Webseiten sind beim Datenschutz besonders betroffen. Ob Cookie-Warnung, Datenschutzhinweise oder Einwilligung – es gibt viele Dinge zu beachten, sonst drohen Abmahnungen und Bußgelder.

Was ist also zu tun?

1. Webseiten benötigen aktuelle Datenschutzhinweise. Diese müssen zum Beispiel alle Dienste und Plug-Ins die auf der Seite verwendet werden aufführen. Auch müssen Besucher*innen und Nutzer*innen der Website über deren Rechte (z.B. Recht auf Löschung) informiert werden
2. Internetseiten müssen verschlüsselt sein. Eine verschlüsselte Seite erkennt man in der Regel daran, dass die URL mit “https” beginnt. Sollte Ihre Website noch nicht verschlüsselt sein, sollte dies vom/von der Administrator*in nachgeholt werden
3. Kontaktformulare müssen der DSGVO angepasst werden. Denn Webseiten dürfen nur die Informationen erheben, die man für den gewünschten Zweck braucht. Für einen Newsletter genügt oft die E-Mail-Adresse des/der Interessenten/Interessentin. Vor- und Nachnamen dürfen daher keine Pflichtfelder sein
4. Webseitenbesucher*innen müssen bei der Verwendung von Cookies einwilligen. Fast jede Seite verwendet Cookies, durch die Daten des Besuchers/der Besucherin auf dem Gerät gespeichert werden. Daher empfiehlt sich eine Cookie-Warnung, bei der Besucher*innen über die Speicherung informiert werden und per Klick einwilligen können
5. Mit Webhostern, die Daten z.B. bei der E-Mail-Verwaltung oder Archivierung verarbeiten, muss ein Vertrag geschlossen werden. Webseiten müssen prüfen, ob die Voraussetzungen für eine solche sogenannte “Auftragsverarbeitung” vorliegen und unter Umständen einen Vertrag mit dem Dritten schließen