Aufsichtsbehörden sind mit weitreichenden Kompetenzen ausgestattet, da sie sowohl Prüfungen in Unternehmen durchführen dürfen, als auch für die Verhängungen von Bußgeldern verantwortlich sind.

Datenschutz sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Denn die Datenschutzbehörden dürfen nicht nur bei Verstößen gegen den Datenschutz aktiv werden. Vielmehr sind sie befugt, jederzeit Untersuchungen in Form von Datenschutzüberprüfungen durchzuführen. In solchen Fällen muss den Behörden der Zugang zu allen personenbezogenen Daten und Informationen, die zur Erfüllung ihrer Aufgaben notwendig sind, gewährt werden.

Die Datenschutzbehörden verfügen darüber hinaus über eine Reihe von Abhilfebefugnissen. Das heißt, sie können ein Unternehmen anweisen, bestimmte Verarbeitungsvorgänge auf bestimmte Weise und innerhalb eines bestimmten Zeitraumes in Einklang mit der DSGVO zu bringen. Weiterhin können in manchen Fällen vorübergehende Verbote oder Einschränkungen gegen bestimmte Verarbeitung verhängt werden.

Als mächtigstes Mittel steht den Datenschutzbehörden die Möglichkeit zur Verhängung hoher Bußgelder zur Verfügung. Diese haben es in sich und können bis zu 20.000.000 EUR oder im Fall eines Unternehmens bis zu 4% des gesamten Vorjahresumsatzes betragen. Da mit Prüfungen durch die Datenschutzbehörden jederzeit gerechnet werden muss, sind Unternehmen gut beraten, die Vorgaben der DSGVO in ihrem Betrieb umfassend umzusetzen.

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